Unsere 10 Ziele

Unsere
10 Ziele

Weniger Hürden. Mehr Wirkung. Für dein Engagement.

Weniger Hürden.
Mehr Wirkung.
Für dein Engagement.

Wir kennen die Herausforderungen aus erster Hand. Tausende Kasselerinnen und Kasseler setzen sich ehrenamtlich ein – in Sportvereinen, Nachbarschaftsinitiativen, Stadtteilgruppen oder Kulturprojekten. Doch Bürokratie bremst, Förderungen sind unsicher, Vernetzung fehlt. Wir wollen das ändern. Mit diesen 10 klaren Zielen setzen wir uns dafür ein, dass euer Engagement einfacher, sichtbarer und wirkungsvoller wird – für ein lebendigeres Kassel.

Weniger Bürokratie – wir wollen einfache Anträge für alle Engagierten
Kassel hat gute Förderprogramme, aber Anträge und Abrechnungen schrecken viele kleinere Initiativen ab. Wir setzen uns dafür ein, digitale, intuitive Antragsportale einzuführen und eine One-Stop-Agency als zentrale Anlaufstelle einzurichten – für Vereine, Nachbarschaftsgruppen und Ehrenamtliche. So sollen schnelle, transparente Entscheidungen zu Zuschüssen, Nutzungsrechten und Genehmigungen kommen, damit euer Engagement nicht im Papierkram versinkt.
Viele Gruppen scheitern an fehlender Vorhersehbarkeit, da Fördermittel oft kurzfristig sind. Wir wollen stabile, mehrjährige Förderzusagen durchsetzen, einen Kleinprojektefonds für spontane Bedarfe wie Ausrüstung oder Feste einrichten und Zuschüsse für Trainer, Betreuer und Übungsleiter – besonders im Kinder- und Jugendsport – fördern. Damit Vereine, Initiativen und Stadtteilgruppen langfristig planen können.
Kassel ist eine Sportstadt mit vielen Anlagen, aber Belegungszeiten sind oft umkämpft und nicht alle Stadtteile gleich versorgt. Wir fordern die Modernisierung und energetische Sanierung von Sportstätten (mit Priorität auf Barrierefreiheit), faire, verlässliche Nutzungszeiten für alle Vereine und Initiativen sowie den Ausbau offener Bewegungsflächen wie Calisthenics-Parks, Bolzplätze oder Laufstrecken – auch für Nachbarschaftsprojekte.
Traditionelle Vereine kämpfen um Nachwuchs, informelle Gruppen brauchen oft erste Hilfestellung. Wir setzen uns für Kampagnen zur Ehrenamtsgewinnung ein, professionelle Beratung zu Vorstandsarbeit, Vereinsrecht, Finanzen und Digitalisierung sowie Wertschätzungsformate wie eine Ehrenamtscard, jährliche Ehrungsempfänge und Weiterbildungsgutscheine. Für alle – von Sportvereinen bis Stadtteilinitiativen.
Viele Engagierte stolpern über Organisation und Technik. Wir wollen kostenlose kommunale IT-Tools bereitstellen (z. B. für Raumbuchung, Termin- und Mitgliederverwaltung), digitale Schulungen für Vorstände, Trainer und Projektleiter anbieten und E-Learning-Formate fördern – damit Vereine, Nachbarschaftsgruppen und Initiativen effizient und modern arbeiten.
„Kassel Inklusiv!“ ist gut, deckt aber nicht alles ab, besonders in ärmeren Stadtteilen. Wir fordern Unterstützung inklusiver Angebote (Ausrüstung, Trainerqualifikation, Barrierefreiheit), engere Kooperationen mit Schulen, Kitas und Sozialträgern zur Integration durch Sport und Kultur sowie Sport- und Freizeitgutscheine für einkommensschwache Familien – für alle Formen von Engagement.
Erste-Hilfe- und Kinderschutzschulungen fehlen oft bei kleineren Gruppen. Wir setzen uns für kommunale Zuschüsse zu solchen Trainings, Kooperationen mit Rettungsdiensten und Präventionsprogrammen sowie Hilfe bei Versicherungsfragen (Unfall-, Haftpflicht) ein – für Vereine, Initiativen und alle, die Verantwortung für andere übernehmen.
Nachhaltigkeit ist für viele Vereine und Gruppen neu und teuer. Wir wollen Förderprogramme für nachhaltige Feste (Müllvermeidung, Ressourceneffizienz), Unterstützung bei energieeffizienten Umbauten von Vereinsheimen und klimafreundliche Mobilität (Fahrradstellplätze, Sharing-Modelle) – auch für Stadtteil- und Nachbarschaftsprojekte.
Vernetzung passiert punktuell, aber flächendeckend fehlt eine Plattform. Wir fordern regelmäßige Vernetzungstreffen aller Kasseler Vereine, Initiativen und Ehrenamtsgruppen, Ausweitung der Kooperationen zwischen Sport, Schulen und Stadtteilen sowie eine zentrale Austauschplattform mit Veranstaltungskalender und Materialien – für besseren Wissensaustausch.

Ehrenamt wird oft übersehen, obwohl 35.000 Kasselerinnen und Kasseler aktiv sind. Wir setzen uns dafür ein, dass Ehrenamt und Engagement politische Priorität in allen Stadtratsentscheidungen bekommen, einen „Rat für Ehrenamt und Sport“ zur Mitwirkung einzurichten und öffentliche Würdigung durch Medien, Social Media und Stadtmagazine zu schaffen – für alle Freiwilligen.